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Antwort

Was bedeutet „förderunschädlicher vorzeitiger Vorhabenbeginn“?

Grundsätzlich gilt, dass mit einem Projekt noch nicht begonnen worden sein darf. Als Vorhabenbeginn gilt ein erfolgter Vertragsschluss. Es kann jedoch in jedem Antrag ein „förderunschädlicher vorzeitiger Vorhabenbeginn“ mit beantragt werden (ein entsprechendes Feld ist im Antragsformular enthalten). Die Genehmigung eines förderunschädlichen vorzeitigen Vorhabenbeginns ermöglicht es den Antragsteller*innen, wichtige erste Schritte für das Projekt zu gehen, noch bevor sie eine Förderzusage erhalten und einen Weiterleitungsvertrag mit dem Deutschen Musikrat abgeschlossen haben. Ein förderunschädlicher vorzeitiger Vorhabenbeginn ist dann sinnvoll, wenn durch längeres Warten bestimmte Angebote verfallen oder die geplanten Maßnahmen teurer oder gar nicht mehr wie geplant umzusetzen sind. Das beantragte Datum für den förderunschädlichen vorzeitigen Vorhabenbeginn darf frühestens der Tag der Antragstellung sein. Jedoch erst wenn eine schriftliche Genehmigung für den vorzeitigen Vorhabenbeginn durch den Deutschen Musikrat erteilt wurde, können rechtliche Verbindlichkeiten (z.B. Vertragsabschlüsse) eingegangen und Zahlungen für das Vorhaben getätigt werden, die im Falle einer Förderzusage förderfähig sind.

Die Genehmigung des vorzeitigen Vorhabenbeginns stellt keine vorweggenommene Förderzusage, keinen Hinweis auf die Antragsberechtigung oder die Förderfähigkeit des Vorhabens dar und bindet den Deutschen Musikrat nicht, später einen Fördervertrag abzuschließen. Das finanzielle Risiko für diese Maßnahmen tragen die Antragsteller*innen deshalb bis zum eventuellen Abschluss des Weiterleitungsvertrages mit dem Deutschen Musikrat selbst.

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