Skip to main content

Antwort

Welche Antragsunterlagen müssen eingereicht werden?

Für eine Antragstellung sind folgende Unterlagen erforderlich:

  • Ausgefülltes Antragsformular mit Projektbeschreibung sowie Kosten- und Finanzierungsplan. Der Finanzierungsplan (geplante Ausgaben auf der einen Seite, Einnahmen (hier: Eigenanteil sowie Fördermittel der BKM) auf der anderen Seite) muss am Ende ausgeglichen sein.

  • Nachweis über die veranschlagten Kosten (z. B. Kostenvoranschlag, Angebote, andere Art der Preisermittlung).
    Hinweis:

    Der eingereichte Nachweis über die veranschlagten Kosten soll lediglich einer ersten Orientierung des Antragsstellenden und der bewilligenden Stelle insbesondere über den Umfang, die Plausibilität und die Schlüssigkeit des beantragten Vorhabens dienen. Er kann Grundlage der Entscheidung über die Bewilligung des beantragten Zuschusses werden, ersetzt aber NICHT die vergaberechtlich erforderlichen Maßnahmen zur Verschaffung einer Übersicht über den Markt durch den Antragsteller, also über die Produkte, die Anbieter und deren Preise.

    Die tatsächliche, korrekte Durchführung der erforderlichen Markterkundungsmaßnahmen durch den Zuwendungsempfänger und die Vorlage der entsprechenden Nachweise (z. B. die Einholung von Vergleichs-angeboten) wird i.d.R. erst bei Abgabe des Verwendungsnachweises nach Abschluss des beantragten Vorhabens Gegenstand einer eingehenderen Prüfung.

    Aus einem positiven Ausgang der Antragsprüfung und dem Abschluss eines Weiterleitungsvertrages kann folglich NICHT geschlossen werden, dass seitens des Zuwendungsempfängers von den erforderlichen weiteren Markterkundungsmaßnahmen und der Einholung und Vorlage der entsprechenden Nachweise gemäß den gesetzlichen Vorgaben abgesehen werden kann.

     

  • Handelsregisterauszug (Abrufdatum nicht älter als ein Jahr).

    • alternativ: Gewerbeschein / Gewerbeanmeldung,

    • alternativ Gesellschaftsvertrag/Gründungsdokumente o. Ä.

    • Nachweis über die Vertretungsberechtigung des Unterzeichners/der Unterzeichnerin (falls nicht aus den anderen Dokumenten hervorgehend).

  • Nachweise über die ordnungsgemäße Geschäftsführung (z. B. die letzten beiden vorliegenden Jahresabschlüsse oder Geschäfts- oder Kassenberichte oder Bestätigung des Wirtschaftsprüfers oder Bankauskunft über die letzten zwei Jahre). Sollte ein Jahresabschluss für das Jahr 2019 noch nicht vorliegen, kann alternativ eine, durch den Steuerberater schriftlich bestätigte, BWA eingereicht werden).

  • Für stationäre Musikfachhändler*innen und den stationären Tonträgerfachhandel außerdem: Nachweise über Ihr vorhandenes stationäres Einzelhandelsgeschäft (Ladenlokal), z. B. durch gültigen Gewerbemietvertrag bzw. bei Eigentum durch Nachweis des Grundbucheintrages über die Eigentumsverhältnisse.

  • Für Meisterbetriebe im Bereich des Instrumentenbauhandwerks außerdem: 1.) Nachweis über die im Betrieb vorhandene erforderliche handwerkliche Qualifikation auf dem Gebiet des Musikinstrumentenbaus. Der Nachweis ist mit Einreichung des Meisterprüfungszeugnisses zu erbringen. 2.) Bestätigung der Handwerkskammer über die Eintragung in die Handwerksrolle oder in das Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungsfreie Handwerke oder handwerksähnliche Gewerbe betrieben werden können. Dieser Nachweis muss über die Inanspruchnahme der Handwerkskarte (§ 10 Abs. 2 Satz 2 HwO) respektive der Gewerbekarte der Handwerkskammer erfolgen, bei der der antragsstellende Betrieb registriert ist.

Im Antragsformular wird bestätigt, dass die getätigten Angaben sowie die Angaben in den beigefügten Anlagen vollständig sind und der Wahrheit entsprechen. Fehlende oder fehlerhafte Angaben, die relevant für die Förderentscheidung waren, können zu einer Rückforderung der Fördermittel führen.

Für stationäre Musikfachhändler*innen und den Tonträgerfachhandel: Nachweise über vorhandenes stationäres Einzelhandelsgeschäft (Ladenlokal) z. B. durch gültigen Gewerbemietvertrag bzw. bei Eigentum durch Nachweis des Grundbucheintrages über Eigentumsverhältnisse.

Alle Fragen & Antworten