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Antwort

Wie weise ich die Förderkategorie meines Unternehmens nach?

Voraussetzung für die Antragsberechtigung sind u. a. die Bestätigung durch die antragstellende Musikfachhandlung, die Hersteller*in, die Manufaktur, den Vertrieb, den Meisterbetrieb, den Musikverlag, den Notengroßhandel, dass eine ordnungsgemäße Geschäftsführung gewährleistet ist und alle förderbezogenen Ausgaben nachgewiesen werden können (im Antragsformular sowie in der Selbstverpflichtungserklärung).

Zusätzlich ist die Vorlage eines Handelsregisterauszugs (Abrufdatum nicht älter als ein Jahr, zurückgerechnet ab Antragstellung) zwingend erforderlich oder, falls nicht vorhanden, eines Dokuments mit vergleichbarerer Aussagekraft hinsichtlich der Antragsberechtigung (z.B. Gewerbeschein, Gewerbeanmeldung).

Zudem ist ein Nachweis über ein vorhandenes stationäres Einzelhandelsgeschäft (Ladenlokal) z. B. durch gültigen Gewerbemietvertrag bzw. bei Eigentum durch Nachweis des Grundbucheintrages über Eigentumsverhältnisse zu erbringen.

Im Falle von Meisterbetrieben auf dem Gebiet des Musikinstrumentenbaus ist nachzuweisen, dass der antragstellende Handwerksbetrieb betriebsintern über die erforderliche Qualifikation verfügt, d.h. entweder von einem/einer Instrumentenbaumeister*in geführt wird oder aber über eine/n festangestellten Mitarbeiter*in verfügt, der/die die Qualifikation zum/zur Instrumentenbaumeister*in vorweisen kann. Der Nachweis ist mit Einreichung des Meisterprüfungszeugnisses zu erbringen.

Erforderlich ist überdies, dass die Musikinstrumentenbaumeister*innen bei den zuständigen Handwerkskammern in die Handwerksrolle oder in das Verzeichnis der Gewerbe, die als zulassungsfreie Handwerke oder handwerksähnliche Gewerbe betrieben werden können, eingetragen sind. Der Nachweis muss über eine entsprechende Bestätigung der Handwerkskammer unter Inanspruchnahme der Handwerkskarte (§ 10 Abs. 2 Satz 1 HwO) respektive der Gewerbekarte erfolgen, bei der der jeweilige Betrieb registriert ist. Die Handwerks- bzw. Gewerbekarte ist dem Antrag zusammen mit dem Meisterprüfungszeugnis in Kopie beizufügen.

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